Frage: "Herr Dipl.Ing. Fuchs, worüber wollen Sie die Leute hier in Kumberg informieren?"
Ernst Fuchs: " Als Nachrichtentechniker und Elektroniker kenne ich die Gesetzmäßigkeiten der Wellenausbreitung sehr gut. Beim Mobilfunk kommen vorwiegend gepulste Mikrowellen zum Einsatz, deren gesundheitlichen Auswirkungen medizinisch schon lange bekannt sind und der erste Langzeit-Feldversuch gerade im Gange ist. Dabei muss man leider feststellen, dass die Langzeitwirkungen von der Mobilfunkindustrie verharmlost und permanent ignoriert werden.
Kumberg ist mehr als gut mit Mobilfunk (und Elektrosmog) versorgt - wer sich davon überzeugen will, braucht sich nur die Netzabdeckung der Betreiber ansehen.
Wenn jemand einen schlechten Empfang hat, dann soll er froh sein. Wenn er direkt auf einen Sendemast sieht, soll er entweder den Anbieter wechseln, oder - was für ihn und uns alle am Besten wäre - auf das Festnetz umsteigen."
Frage: "Frau Moretti, warum sind Sie gegen einen weiteren Handymast in Kumberg?"
Astrid Moretti: "Ich bin mit meiner Familie aus Graz hierher gezogen, weil auf dem Nachbarhaus ein Mobilfunksender errichtet wurde. Wir haben den Platz in Kumberg ausgesucht, weil er weit weg vom nächsten Masten ist. Über die Risiken weiß ich leider Bescheid, wollte sie aber lange nicht glauben, da es ja genügend "Gegen-Studien" von angeblich fachlich fundierten Spezialisten gibt. (nach dem Motto "... glaube keiner Studie, die du nicht selbst gefälscht hast!"). Ich spüre jede Strahlung der Handys, sobald eines eingeschaltet ist und kann Handymasten, sobald sie höher aktiv sind orten! Die Beschwerden äußern sich in Kopfschmerzen, Druckgefühl, Schmerzen im Ohr und Unruhe. Dieses Gefühl klingt je nach Dauer und Intensität der Bestrahlung nach einigen Minuten bis Stunden wieder ab.
Einer meiner Patienten ist an einem Hirntumor gestorben. Er hatte als einer der ernsten "Modernen" ein Handy, das er fast 12 Stunden täglich nutzte. Sein Tumor war linksseitig, auf der Seite, an der er das Telefon immer gehalten hat. Zufall? Ich glaube das mittlerweile nicht mehr, da es genügend Studien über Zusammenhänge in dieser Richtung gibt."
Frage: "Frau Stuhlhofer, welche Erfahrungen haben Sie mit Mobilfunk gemacht?"
Claudia Stuhlhofer: "Beruflich bin ich viel im Ausland unterwegs. Da suche ich mir nur solche Hotels aus, die kein WLAN installiert haben. Als wir vor kurzem in ein neues Büro in Graz umziehen wollten - der Mietvertrag war schon unterschriftsreif - haben wir beim letzten Treffen gemerkt, dass wir uns alle nicht so richtig wohl fühlten dort. In den 2 Tagen Bedenkzeit merkten wir, dass in unmittelbarer Nähe ein Handymast installiert war."
Frage: "Herr Ing. Lechner, wie geht es Ihnen dabei, wenn Sie daran denken, dass hier bald ein Sendemast steht?"
Franz Lechner: "Ich kann nur mit "Ohrstöpsel" am Handy telefonieren, sonst bekomme ich sofort Kopfschmerzen! Unser Haus liegt genau auf der Hauptstrahlrichtung des geplanten Senders, also wäre ich auch ohne aktives Telefonieren sehr stark gesundheitlich betroffen. Wo soll ich hinziehen, mein Haus und mein Grund wird erheblich entwertet - an einem anderen Wohnort kommt womöglich in ein, zwei Jahren das gleiche wieder auf mich zu?"
Alle sind sich einig:
Kumberg ist eine familien- und kinderfreundliche Gemeinde - und so soll es auch bleiben!
Bmst. Ing. Heribert Hegedys, Bausachverständiger:
Zitat: "Grundsätzlich muss man sagen - so bedauerlich das klingt - hier hat uns die Politik ein Stück weit verkauft. Für die Anrainer hat das Land Steiermark nur ein Anhörungsrecht vorgesehen, aber keine Parteienstellung!"
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